Kultur Dürnten

Kulturbeauftragte: Frau Cornelia Schönenberger (E-Mail)  

MAX UND MORITZ

FIGURENTHEATER WINTERTHUR

ab 5 Jahren

nach Wilhelm Busch mundart und hochdeutsch

«Ach was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen Welche Max und Moritz hiessen …»

Ein Wiedersehen mit den beiden weltbekannten Lausbuben und ihren Missetaten. Wie sie der Witwe Bolte ihre Hühner klauten. Wie sie den Schneider Böck in den Bach beförderten. Wie sie dem Onkel Fritz eine höchst unruhige Nacht bescherten. Warum Lehrer Lämpel seine Pfeife nicht in Ruhe rauchen konnte. Und wie es den zwei Übeltätern dann am Schluss erging.
 
Wilhelm Buschs Bildergeschichte mit den unverkennbaren Versen gehört zu den Klassikern der deutschsprachigen Volksliteratur. Vor 150 Jahren entstanden, vermag sie auch heute noch Kinder zu fesseln. In der Bühnenversion des Figurentheaters Winterthur – in der die beiden Lümmel und ihre Opfer als grosse Tischfiguren auftreten – geht es nicht minder wild, fies und lustig zu und her.
 
Jean-Pierre Gubler - Stückfassung, Inszenierung, Spiel und Bühnenbild
Ursula Bienz - Spiel
Patricia Sauter - Spiel
Astrid Wittinghofer - Spiel 
Figurentheater Winterthur -  Figuren
Danièle Hürsch - Kostüme
Irene Rutishauser - Bühnenbild

Datum: Mittwoch, 11. September 2019
Uhrzeit: 15.00 Uhr, Türöffnung 14.45 Uhr
Ort:
Seidenfabrik Dürnten, Edikerstrasse 16, 8635 Dürnten
Eintritt: CHF 5.-- Kinder /  CHF 10.-- Erwachsene
Reservation: Tel. 055 251 57 07 oder
kultur@duernten.ch
Parkplätze: Gemeindeparkplatz, Dürnten

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Heimkehr nach Fukushima

Lesung mit Adolf Muschg

 


Der Architekt Paul Neuhaus, frisch verlassen, erhält eine Einladung von seinen alten Freunden Ken-Ichi und Mitsuko. Der Bürgermeister eines Dorfes nahe beim Unglücksmeiler von Fukushima, Mitsukos Onkel, bittet Neuhaus, ihn zu besuchen. Die Gegend ist verstrahlt, die Dörfer sind verlassen, die kontaminierte Erde ist abgetragen. Die Regierung wünscht die Rückbesiedlung, aber die Menschen haben Angst.
Der Bürgermeister will Neuhaus für eine Künstlerkolonie gewinnen – in der verstrahlten Zone –, um neue Hoffnung zu wecken. Neuhaus reist mit Mitsuko an und sie geraten in eine unentrinnbar intensive Nähe zueinander. Ist in der schönen, verseuchten Landschaft Fukushimas eine Zukunft möglich wie auch in der Liebe zwischen Paul und Mitsuko?

Sie beide begleitet die Lektüre Adalbert Stifters. So wie dort die geheimnisvolle Kette von Ursache und Wirkung die Bereiche des Lebens gleichermassen verknüpft, so stellt die unheilvolle Kettenreaktion im Atommeiler in Fukushima nicht nur die Japaner vor die Frage, was diese Katastrophe über uns alle sagt. Sind wir im Zentrum der Gefahr nicht näher an unserer Wahrheit und an der unserer Gegenwart?

Adolf Muschg, geboren 1934 in Zürich und Träger des Georg-Büchner-Preises (1994), ist in Zollikon aufgewachsen. Nach dem Studium der Germanistik war er parallel zur schriftstellerischen Arbeit Gymnasial- und Hochschullehrer und ab 1970 Professor für deutsche Literatur und Sprache an der ETH Zürich. Vielfältiges politisches Engagement, 1997 Gründungsleiter des Collegium Helveticum, 2003 Präsident der Akademie der Künste Berlin. Nach längeren Aufenthalten in den USA und Japan lebt er heute in Männedorf.
 
Datum: Donnerstag, 19. September 2019
Uhrzeit: 19.30 Uhr, Türöffnung und Barbetrieb ab 18.30 Uhr
Ort. Seidenfabrik Dürnten, Edikerstrasse 16, 8635 Dürnten
Eintritt: CHF 15.--
Reservation: Tel. 055 251 57 07 oder kultur@duernten.ch
Parkplätze: Gemeindeparkplatz, Dürnten

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Urtönig

Schweizer Volksmusik renaturiert und ausgewildert

Urtönig ist mit seltenen hiesigen Instrumenten uralten und sehr neuen alpinen Musikmotiven auf der Spur und verbindet sie mit eigenen, luftigen Klängen.
Ergebnis: Erdige musikalische Grundversorgung mit Hanottern, Häxeschyten, Trümpis, Langnauerli, Muharpfen und auch Schwyzerörgeli, Kontrabass, Gitarre und Gesang.

Thomas Keller: Hanottere, Häxeschyt, Gitarre, Muharpfen
Sandra Schärer: Schwyzerörgeli, Langnauerli, Häxeschyt, Muharpfen, Trümpi, Gesang
Peter Holdener: Kontrabass, Schwyzerörgeli, Handorgel, Flöte, Gesang
Michi Schnyder: Kontrabass, Schwyzerörgeli

Datum: Samstag, 26. Oktober 2019
Uhrzeit: 20.00 Uhr, Essen ab 18.00 Uhr, bitte reservieren da Platzzahl beschränkt ist.
Ort: Restaurant Tobel, Tobelstrasse 17, 8632 Tann
Eintritt: Eintritt frei, Kollekte

Reservation: Tel. 055 240 64 69 oder kultur@duernten.ch

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