Baupolizei - Was benötigt eine Baubewilligung

Die gesetzlichen Bestimmungen über die Ausführung von Bauvorhaben sind im Kantonalen Planungs- und Baugesetz (PBG) und den zugehörigen Verordnungen (§ 309 PBG, §§ 1 ff. Allg. Bauverordnung und § 1 Bauverfahrensverordnung) sowie in den Bau- und Zonenordnungen der Gemeinden geregelt.

Beachten Sie bitte, dass eine baurechtliche Bewilligung nötig ist für

  • Neu ist für Kleinbauten bis 6.0 m2 und 2.5 m Gebäudehöhe keine Baubewilligung mehr notwendig.
  • die bauliche Veränderung bestehender Gebäude (die Beseitigung von inneren Trennwänden zwischen Wohnräumen oder das Verändern von Öffnungen in solchen ist nicht bewilligungspflichtig)
  • Abbruch von Gebäuden in Kernzonen
  • Änderungen der Bewirtschaftung oder Gestaltung von Grundstücken in der Freihaltezone
  • Nutzungsänderungen von Gebäuden und Anlagen
  • Anlagen, Ausstattungen und Ausrüstungen zu Gebäuden, z. B. Schwimmbassins, Heizungen, Tankanlagen, Aufzugsanlagen
  • Geländeveränderungen, die 1,0 m Höhe und / oder 500 m2 Fläche überschreiten
  • Mauern und geschlossene Einfriedungen (z. B. Holzwände) über 80 cm Höhe
  • Fahrzeugabstellplätze
  • Werk- und Lagerplätze
  • Werk- und Lagerplätze in Industriezonen, sofern sie mehr als 1/5 der vermarkten Grundstückfläche belegen
  • Aussenantennen, wie Fernseh- und Radioantennen, insbesondere auch Parabolspiegelantennen, Funkantennen usw., mit einer Ausdehnung von über 80 cm
  • Reklameanlagen über 1/4 m2 Fläche
  • das Fällen von Bäumen aus den in der Bau- und Zonenordnung bezeichneten Baumbeständen

Erkundigen Sie sich betreffend Baubewilligungspflicht jedenfalls rechtzeitig bei der Hochbauabteilung. Dort erhalten Sie auch Auskunft über das massgebliche Verfahren nach der geltenden Bauverfahrensverordnung vom 3. Dezember 1997 (Fassung vom 1. Januar 2000). Sie ersparen sich und der Baubehörde Ärger und Kosten.

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